Einhand-Held

Einhand-Held
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Auch wenn die deutsche Seglerwelt in den letzten Tagen bei der Vendee Globe immer auf Boris Herrmanns Platzierung geschaut hat. Die 2.4er-Segler aus aller Welt haben auch immer wieder Damien Seguins Position gesucht und mussten nicht weit nach hinten schauen.

Gestern ging Damien, zweifacher Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister im 2.4mR als sechster über die Ziellinie und hat anschließend nur noch Jean le Cam in der Gesamtplatzierung wegen der großen Zeitgutschrift an sich (wie ja auch schon Boris) vorbei ziehen lassen müssen.

Damien mit seinem 2.4mR auf der IMOCA

Da schreibt Carsten Kemmling, selbst Internationaler Deutscher Meister im 2.4mR aus dem Jahre 2017 und Segelreporter, vom Einhand-Held:

„Paralympics-Sieger Damien Seguin geht als einer der großen Helden in die Vendée-Globe- Geschichte ein. Nach 80 Tagen und 22 Stunden beträgt sein Rückstand auf den Sieger Yannick Bestaven nur kaum mehr als 18 Stunden. Der zweifache 2.4mR-Goldmedaillengewinner lag während dieser Regatta sogar in Führung. Aber dass er sich bis zum Ende insbesondere mit seinem alten Boot so gut in der Spitzengruppe behaupten würde, konnte niemand erwarten.“

Seine Leistung ist nicht nur wegen der seit seiner Geburt fehlenden linken Hand so beeindruckend, sondern auch weil er mit einem „Oldtimer“ ohne Foiler segelte und das immer unter den ersten 10 Booten. Kap Hoorn rundete er als Vierter und zeigte damit, dass sein Gesamtplatz kein glücklicher Zufall war.

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